Offene Türen, offene Herzen: So schön war die Eröffnungsfeier im Café des Herzens
Wie schön, dass so viele Menschen unseren Tag der offenen Tür im „Café des Herzens“ besucht haben. In den neuen Räumen in der Schlösserstraße 44, im 2. Obergeschoss und bequem mit dem Fahrstuhl erreichbar, durften wir am vergangenen Sonnabend zahlreiche Gäste herzlich willkommen heißen.
Hell und gemütlich ist die Atmosphäre im neuen Café, das mit seinem Fachwerk zum Verweilen einlädt. Hier kommt man gern miteinander ins Gespräch. Geschäftsführerin Petra Hegt und Café-Leiterin Jana Keil begrüßten die Besucherinnen und Besucher persönlich und luden dazu ein, das Café kennenzulernen: einen Ort der Begegnung, der Gemeinschaft und der Menschlichkeit.
Mit einer Andacht von Stadtmissions-Pfarrerin Susanne Sydow und dem gemeinsamen Singen zusammen mit Chormitgliedern der Kirchengemeinde Erfurt-Südost unter der Leitung des früheren Kirchenmusikdirektors Prof. Matthias Dreißig begann der Vormittag. Diese Momente haben gezeigt, wie wertvoll Gemeinschaft und gegenseitige Zuwendung sind. Neue Gäste hatten den Weg zu uns gefunden, aber auch viele bekannte Gesichter. Stammgäste des Cafés und Restaurant des Herzens.
Bei Kaffee, Wasser, Kuchen und Bratwürstchen blieb Zeit für Begegnungen und Gespräche. Auf den Tischen lagen Fragebögen bereit, damit wir die Wünsche und Ideen unserer Gäste besser kennenlernen können. Viel Freude bereitete auch das Glücksrad mit kleinen Gewinnen und Überraschungen – und zum Abschied erhielt jede Besucherin und jeder Besucher einen kleinen Überraschungsbeutel.
Wir am neuen Standort? Das lockte auch Passanten an, die "einfach nur mal schauen wollten", wo wir jetzt zu Hause sind. Auch unsere Vermieterin Katrin Guth ließ es sich nicht nehmen, persönlich vorbeizuschauen und uns alles Gute zum Einzug zu wünschen.
"Das „Café des Herzens“ tut mehr als nur zu sättigen", sagte Pfarrerin Susanne Sydow. "Es schenkt Nahrung für Leib und Seele." Am Tag der offenen Tür war das zu spüren: Wir Menschen brauchen mehr als Essen, Trinken und ein Dach über dem Kopf. Wir brauchen freundliche Worte, Gemeinschaft, Zuwendung und Impulse für Herz und Gedanken. Und so verabschiedeten sich nach drei Stunden die Gäste mit lieben Worten bei unserer Geschäftsführerin und der Café-Chefin. Dass man sich in der Schlösserstraße bald wiedersieht, steht für die Besucher fest.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen, die vorbereitet, unterstützt und mitgeholfen haben – im Namen all derer, die im Café einen Ort der Wärme, Begegnung und Hoffnung finden.